Atmung, Blut und Kreislaufsystem – Teste-dich!

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Atmung, Blut und Kreislaufsystem – Teste-dich!

Lösungen zu den Teste-dich-Aufgaben

Die Atmung

1 Beim Einatmen durch die Nase strömt die Luft durch die Nasenhöhle in den Rachen. Von dort strömt sie durch den Kehlkopf in die Luftröhre. In der Brusthöhle teilt sich die Luftröhre in zwei Bronchien, durch die die Luft in den rechten und den linken Lungenflügel strömt.

 

2 Die Nase ist nicht nur zum Riechen da, denn hier wird die eingeatmete Luft gereinigt, befeuchtet und erwärmt.

 

3 Sauerstoff, Kohlenstoffdioxid

 

4 1 – Wand des Lungenbläschens, 2 – sauerstoffarmes Blut, 3 – Sauerstoff, 4 – Kohlenstoffdioxid, 5 – sauerstoffreiches Blut

 

5 Die Lunge hat durch die Lungenbläschen eine sehr große innere Oberfläche. Dadurch ist ein schneller Austausch der Gase möglich. Der Bau der Lunge, ihre Struktur, ermöglicht also ihre Aufgabe, ihre Funktion.

 

6 Weder Susanne noch Jan haben recht. Beim Einatmen wird der Bauch nach außen gedrückt, aber nicht durch die einströmende Luft. Beim Einatmen zieht sich das Zwerchfell zusammen, wird flacher und drückt dadurch die Organe im Bauchraum nach unten, deshalb wölbt sich der Baum beim Einatmen nach außen.

 

7 Die Flimmerhärchen auf der Schleimhaut der Atemwege bewegen sich ständig. Dadurch transportieren sie eingeatmete Staubteilchen nach oben, sodass sie ausgehustet werden können.

Das Blut

8 Blutzellen: feste Bestandteile des Bluts, Blutplasma: flüssige Bestandteile des Bluts

 

9 a – rote Blutkörperchen, b – weiße Blutkörperchen, c – Blutplättchen

 

10 Die weißen Blutzellen wirken gegen Krankheitserreger.

 

11 Transport von Sauerstoff

 

12 Transport von Kohlenstoffdioxid, Nährstoffbausteinen, Vitaminen und Mineralstoffen; Transport von Wärme

 

13 Bei einer blutenden Verletzung heften sich die Blutplättchen aneinander und verkleben so die Wunde. Deshalb hört die Blutung nach kurzer Zeit auf.

Der Blutkreislauf

14 Arterien, Venen, Kapillaren

 

15 Arterien sind Blutgefäße, in denen das Blut vom Herz weg fließt. In der Arterienwand befindet sich eine dicke Muskelschicht. Venen sind Blutgefäße, in denen das Blut zum Herz hin fließt. Venen besitzen Klappen, damit das Blut nicht zurückfließt. Kapillaren sind sehr dünne Blutgefäße, die alle Organe durchziehen. Sie ermöglichen die Abgabe von Sauerstoff und Nährstoffen aus dem Blut an die Zellen sowie die Aufnahme von Kohlenstoffdioxid und Abfallstoffen aus den Zellen ins Blut.

 

16 Die Aussage ist falsch. Nicht in allen Arterien fließt sauerstoffreiches Blut. Aus der rechten Herzkammer wird sauerstoffarmes Blut durch die Lungenarterie zur Lunge gepumpt.

 

17 Es ist eine Arterie verletzt. In Arterien herrscht ein hoher Druck, das Blut wird im Rhythmus des Herzschlags pulsierend herausgepresst. In der Arterienwand befindet sich zudem eine dicke Muskelschicht, die den Bluttransport unterstützt, indem sich die Muskeln zusammenziehen. Deshalb tritt das Blut tritt stoßweise aus.

 

18 

 

19 Das Blut, das aus dem Körperkreislauf kommt, ist sauerstoffarm und kohlenstoffdioxidreich. Deshalb muss es in die Lunge transportiert werden, dort findet der Gasaustausch statt, bei dem Sauerstoff ins Blut aufgenommen und Kohlenstoffdioxid an die Ausatemluft abgegeben wird. Das nun sauerstoffreiche Blut wird dann wieder in den Körperkreislauf gepumpt.

Das Herz

20 Das Herz treibt wie eine Pumpe die Transportvorgänge in allen Blutgefäßen an.

 

21 1 – Lungenarterie, 2 – Körperarterie (Aorta), 3 – Körpervene (Hohlvene), 4 – Taschenklappe, 5 – Segelklappe, 6 – rechte Herzkammer, 7 – Herzscheidewand, 8 – linke Herzkammer, 9 – Lungenvenen

 

22 linke und rechte Herzkammer

 

23 Das Herz wird als Druck‑Saug‑Pumpe bezeichnet, weil es sich abwechselnd zusammenzieht und dabei das Blut mit Druck aus dem Herzen hinauspumpt. Gleichzeitig entspannt es sich wieder und saugt neues Blut in seine Kammern hinein.

 

24 In der Füllungsphase füllen sich die beiden entspannten Vorhöfe mit Blut, indem Blut aus der Körpervene in den rechten Vorhof und Blut aus der Lungenvene in den linken Vorhof fließt. In der Anspannungsphase bewirken elektrische Impulse ein Zusammenziehen der beiden Vorhöfe. Dadurch wird das Blut aus dem rechten Vorhof in die rechte Herzkammer und das Blut aus dem linken Vorhof in die linke Herzkammer gepumpt. In der Austreibungsphase werden stärkere elektrische Impulse an alle Muskelfasern der Herzkammern abgegeben. Sie bewirken ein Zusammenziehen der beiden Herzkammern. Dadurch wird das Blut aus der rechten Herzkammer in die Lungenarterie gepumpt und das Blut aus der linken Herzkammer in die Aorta. Danach entspannt sich der Herzmuskel.

 

25 Zwischen Vorhof und Herzkammer befinden sich Segelklappen, die sich öffnen oder schließen können. Wie Ventile lassen sie das Blut nur in einer Richtung durch das Herz fließen.

 

26 Wenn die Segelklappen nicht mehr richtig schließen, dann fließt ein Teil des Blutes von den Herzkammern zurück in die Vorhöfe statt in die Arterien. Der Körper wird dadurch schlechter mit Blut versorgt und ist daher weniger leistungsfähig.

Gefahren für Atemwege und Kreislauf

27 Nikotin, Teer

 

28 Nikotin gelangt beim Einatmen des Tabakrauchs in die Lunge und wird dort ins Blut aufgenommen. In wenigen Sekunden erreicht das Nikotin das Gehirn und erzeugt dort Gefühle von Ruhe und Entspannung. Diese schnelle Wirkung ist eine wichtige Ursache für die hohe Suchtwirkung von Nikotin. Wer viel raucht, hat bereits kurz nach der letzten Zigarette Entzugserscheinungen wie Nervosität, aggressives Verhalten oder Konzentrationsstörungen.

Nikotin verengt außerdem kurzzeitig die Blutgefäße. Dadurch steigt der Blutdruck und das Blut staut sich im Blutkreislauf zurück. Das Herz versucht mit einer höheren Anzahl an Herzschlägen entgegenzuwirken. Sind die Blutgefäße bereits durch Ablagerungen verengt, können sie durch die verengende Wirkung von Nikotin vollständig verschlossen werden. Je nachdem, wo dies geschieht, kann es zu Herzinfarkt, Schlaganfall oder Raucherbein kommen.

 

29 Beim Rauchen gelangt Teer in alle Atmungsorgane, auch in die Lunge. Der Teer lagert sich auf den Schleimhäuten ab und verklebt die Flimmerhärchen. Sie können dann Schadstoffe und Krankheitserreger nicht mehr hinaus transportieren. Raucherinnen und Raucher haben deshalb oft Erkältungen oder entzündete Bronchien. Dann wird mehr Schleim gebildet, der ausgehustet werden muss. Dieser dauerhafte Husten heißt Raucherhusten.

 

30 Sucht, Raucherhusten, Krebs, Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Raucherbein

 

31 Atemwegserkrankungen können die Atemwegereizen oder schädigen und beeinträchtigen so die Atmung. Entzündete Schleimhäute
führen häufig zu Husten, vermehrter Schleimbildung und erschwertem Atmen. Ist der Gasaustausch in der Lunge eingeschränkt, gelangt weniger Sauerstoff ins Blut, was zu Müdigkeit und Konzentrationsstörungen führt.