Lösungen zu den Teste-dich-Aufgaben
1 A – Kohlenhydrat, B – Zweifachzucker, C – Einfachzucker, D – Fett, E – Glycerin, F – Fettsäuren, G – Eiweiß, H – Aminosäuren
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3 Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe
4 Spurenelemente sind Mineralstoffe, von denen wir nur sehr geringe Mengen brauchen, zum Beispiel Eisen, Iod und Zink.
5 Ein Vitaminmangel kann zu Müdigkeit und Hautproblemen führen, oder dazu dass man häufiger krank wird. Bei einem starken Mangel
an Vitamin D nimmt die Festigkeit der Knochen ab. Das kann vor allem für Kinder und Jugendliche, die noch wachsen, langfristig schädlich sein.
Ein Mineralstoffmange führt zu Störungen im Körper. Viele Menschen haben einen Mangel an Eisen. Eisen ist für die Blutbildung wichtig. Ein Mangel kann zu Müdigkeit, Schwindel und Blutarmut führen. Magnesium ist wichtig für die Funktion der Nerven und Muskeln. Ein Mangel kann zu Zittern und Krämpfen führen.
6 Ballaststoffe sind vor allem in den Schalen pflanzlicher Nahrungsmittel enthalten. Sie quellen im Magen auf und machen daher satt. Außerdem regeln sie die Verdauung und senken das Risiko für Verstopfungen und Übergewicht.
7 Nährstoffe liefern dem Körper Energie und Baustoffe. Ergänzungsstoffe erfüllen verschiedene Aufgaben im Körper. Ein Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen kann die Funktionen des Körpers einschränken.
8 Man sollte am Tag mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit trinken. Bei Anstrengungen, zum Beispiel beim Sport, muss man mehr trinken. Wasser und Getränke ohne Zucker eignen sich am besten. Es ist nicht gesund, wenn man zu viele zuckerhaltige Getränke trinkt.
9 Regelmäßige Mahlzeiten sorgen dafür, dass der Körper ständig mit Energie versorgt wird. Eine abwechslungsreiche Ernährung liefert alle wichtigen Nährstoffe und Ergänzungsstoffe. Abwechslungsreiche und über den Tag verteilte Mahlzeiten sind also wichtig, damit der Körper mit allem versorgt ist, was er für sein Funktionieren braucht.
10 Zu einer ausgewogenen Ernährung gehören alle drei Nährstoffe: Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate. Ein dauerhafter Verzicht auf Kohlenhydrate passt also nicht zu einer ausgewogenen Ernährung. Kohlenhydrate erfüllen wichtige Funktionen im Körper: Sie sind die wichtigste Energiequelle des Körpers und liefern schnell verfügbare Energie für Muskeln und Organe.
11 Fette sind wichtige Baustoffe für Zellen und manche Vitamine werden im Körper nur zusammen mit Fetten verarbeitet. Daher sollte man nicht völlig auf Fette verzichten. Fette liefern dem Körper aber auch viel Energie, daher kann eine übermäßig fettreiche Ernährung zu Übergewicht führen. Deshalb sollte man Fette in Maßen aufnehmen.
12 Der Grundumsatz ist die Energiemenge, die der Körper im Ruhezustand braucht, damit alle Organe arbeiten und Lebensvorgänge wie die Atmung, der Blutkreislauf und der Stoffwechsel ablaufen. Der Leistungsumsatz ist die Energiemenge, die der Körper zusätzlich für körperliche und geistige Aktivitäten wie Radfahren und Lernen braucht. Der Gesamtumsatz ist die Summe aus dem Grundumsatz und dem Leistungsumsatz.
13 Büroarbeit ist körperlich viel weniger anstrengend als die Arbeit auf einer Baustelle. Eine Person, die im Büro arbeitet, hat also einen geringeren Leistungsumsatz als eine Person, die auf einer Baustelle arbeitet. Die Person, die auf einer Baustelle arbeitet, muss also mehr Energie aufnehmen, um ihren Leistungsumsatz zu decken, als eine Person, die im Büro arbeitet.
14 Wenn man dem Körper mehr Energie zuführt als er braucht, dann wird die überschüssige Energie in Form von Fett gespeichert. Nur bei Energiemangel wird das Fett wieder abgebaut und die Energie freigesetzt. Wenn die Energiezufuhr langfristig größer ist als der Gesamtumsatz, entsteht Übergewicht.
15 Eine ausgewogene Energiebilanz besteht, wenn man dem Körper so viel Energie zuführt, wie er braucht. Wenn man mit Essen und Getränken viel Energie aufnimmt, dann muss man sich viel bewegen, damit die Energiebilanz ausgewogen ist. Aber auch bei wenig Bewegung ist es wichtig, dass man genug Energie aufnimmt, denn auch im Ruhezustand braucht der Körper Energie, damit er funktionsfähig bleibt.
16 In Nährwerttabellen steht der Energiegehalt eines Lebensmittels in kJ pro 100 g. Außerdem gibt die Nährwerttabelle Auskunft über die Menge der enthaltenen Nährstoffe. Oft sind auch Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe angegeben. Häufig wird in einer Nährwerttabelle auch angegeben, welchen Anteil eine bestimmte Menge eines Nahrungsmittels oder Getränks an der jeweils empfohlenen Tageszufuhr an Energie, Nährstoffen und Ergänzungsstoffen hat.
17 Die Verdauung ist der Vorgang, bei dem Nährstoffe mithilfe von Enzymen in ihre Bausteine zerlegt werden.
18 1 – Speicheldrüsen, 2 – Speiseröhre, 3 – Enddarm, 4 – Mund, 5 – Magen, 6 – Bauchspeicheldrüse, 7 – Dünndarm, 8 – Dickdarm
19 Amylase, Maltase, Pepsin, Trypsin, Lipase
20 Stärke: Die Verdauung von Stärke erfolgt im Mund und im Dünndarm. Die Speicheldrüsen geben Speichel ab, der das Enzym Amylase enthält. Dieses zerlegt einen Teil der Stärke im Mund zu Maltose. Auch im Dünndarm ist das Enzym Amylase vorhanden. Hier zerlegt es die restliche Stärke zu Maltose. Die Maltose wird im Dünndarm vom Enzym Maltase zu Glukose zerlegt. Die Glukose wird durch die Dünndarmwand ins Blut aufgenommen.
Eiweiße: Die Verdauung von Eiweißen erfolgt im Magen und im Dünndarm. Das Enzym Pepsin zerlegt die Eiweiße im Magen zu kürzeren Aminosäureketten. Im Dünndarm werden die Aminosäureketten vom Enzym Trypsin in Aminosäuren zerlegt. Die Aminosäuren werden durch die Dünndarmwand ins Blut aufgenommen.
Fette: Die Verdauung von Fetten erfolgt im Dünndarm. Der Gallensaft zerteilt große Fetttropfen in kleine Fetttropfen. So wird die Oberfläche der Fetttropfen vergrößert. Das Enzym Lipase zerlegt die Fette zu Glycerin und Fettsäuren. Das Glycerin und die Fettsäuren werden durch die Dünndarmwand ins Blut aufgenommen.

21 Die Anlagerung eines Enzyms an bestimmte Nährstoff-Bausteine ist vergleichbar mit einem Schlüssel, der nur zu einem bestimmten Schloss passt. Zum Beispiel kann sich das Enzym Maltase nur an den Baustein Maltose anlagern. Das Enzym kann sich aber nicht an Stärke, Eiweiße oder Fette anlagern. Die Maltase ist sozusagen der Schlüssel, der genau zum Schloss Maltose passt. Dies nennt man Schlüssel-Schloss-Prinzip
22a Im Dünndarm werden Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette von verschiedenen Enzymen in ihre kleinsten Bausteine zerlegt. Die Bausteine werden durch die Dünndarmwand ins Blut aufgenommen.
22b Die Dünndarmwand ist mehrfach gefaltet. Die Darmfalten ragen ins Innere des Dünndarms hinein und tragen zusätzlich viele kleine Ausstülpungen, die Darmzotten.
22c Durch ihren Bau mit vielen Darmfalten und Darmzotten ist die Oberfläche der Dünndarmwand sehr viel größer, als wenn sie glatt wäre. Die vergrößerte Oberfläche führt dazu, dass mehr Nährstoff-Bausteine zur gleichen Zeit ins Blut aufgenommen werden können. Der Bau der Dünndarmwand, ihre Struktur, ermöglicht also ihre Aufgabe, ihre Funktion.
23 Stoffgebundene Sucht: Alkohol, Tabak und Cannabis-Produkte
Stoffungebundene Sucht: Magersucht, Spielsucht, Kaufsucht
24 Positive Erlebnisse aktivieren das Belohnungssystem in unserem Gehirn. Ein Beispiel ist Alkohol: er wirkt aufmunternd, man fühlt sich mutiger und fröhlicher. Das Gehirn setzt daraufhin bestimmte Botenstoffe frei, die Glücksgefühle wie Zufriedenheit und Freude auslösen. Diese Glücksgefühle sind umso stärker, je größer die Menge an Botenstoffen ist. Glücksgefühle sind angenehm und motivieren uns, diese auslösenden Reize wieder zu erleben. Daraus kann ein zwanghaftes Verlangen entstehen, das zunehmend die Kontrolle über die Betroffenen gewinnt. In diesem Fall hat sich eine Sucht entwickelt.