Fortpflanzung, Entwicklung und Sexualität des Menschen – Teste-dich!

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Fortpflanzung, Entwicklung und Sexualität des Menschen – Teste-dich!

Lösungen zu den Teste-dich-Aufgaben

Sexualität

1 weiblich, männlich, divers

 

2 heterosexuell, homosexuell, bisexuell

 

3 Die Geschlechtsidentität gibt an, zu welchem Geschlecht man sich zugehörig fühlt.

Geschlechtsverkehr und Verhütung

4 Ein Orgasmus ist der Höhepunkt der sexuellen Erregung. Dabei ziehen sich die Muskeln in den Geschlechtsorganen rhythmisch zusammen und es entstehen Glücksgefühle. Beim Mann kommt es beim Orgasmus zur Ejakulation. Bei der Frau ziehen sich die Muskeln der Vagina und der Gebärmutter zusammen.

 

5 Damit ist gemeint, dass bei sexuellen Handlungen alle beteiligten Personen freiwillig zustimmen müssen. Niemand darf gedrängt oder überredet werden, und man selbst darf auch niemanden drängen oder überreden.

 

6 Die Bezeichnung „Jungfernhäutchen“ ist falsch, weil es kein Häutchen gibt, das die Vagina komplett verschließt. In Wahrheit ist es so, dass sich hinter dem Vaginaeingang ein Ring aus Schleimhautfalten befindet. Die Form und der Zustand dieser Schleimhautfalten lassen keine Rückschlüsse darauf zu, ob jemand Sex hatte. Auch bluten weibliche Personen beim ersten Sex nicht unbedingt.

 

7 Verhütung ist wichtig beim Geschlechtsverkehr, weil sie vor ungewollter Schwangerschaft und der Übertragung von Krankheiten schützen kann.

 

8 A – Verhütungsring, B – Antibabypille, C – Kondom, D – Verhütungsstäbchen

 

9 Vor Infektionen schützen nur Kondome, die restlichen Verhütungsmittel aus Bild 3 schützen nicht vor Infektionen. Vor ungewollter Schwangerschaft schützt das Verhütungsstäbchen am besten, da es unter die Haut gesetzt wird und mehrere Jahre wirkt, sodass man nicht daran denken muss und es eben auch nicht vergessen kann. An die Einnahme der Antibabypille muss man jeden Tag denken und an die Verwendung eines Kondoms muss man bei jedem Geschlechtsverkehr denken. Weil man sie vergessen kann, schützen sie weniger gut vor ungewollter Schwangerschaft.

 

10 Die Antibabypille unterdrückt im Eierstock die Eireifung und den Eisprung (A). Zudem wird der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut verhindert (B) und der Schleim am Muttermund wird so verändert, dass keine Spermienzellen durchdringen können (C).

 

11 Beim Coitus interruptus, dem unterbrochenen Geschlechtsverkehr, zieht der Mann vor der Ejakulation den Penis aus der Vagina der Frau. Doch schon vor dem Orgasmus werden Lusttropfen mit Spermienzellen durch den Penis abgegeben. Das reicht aus, damit es zu einer ungewollten Schwangerschaft kommen kann. Daher eignet sich der Coitus interruptus nicht zur Verhütung.

 

12 Beim Geschlechtsverkehr können Krankheitserreger von einer Person auf eine andere Person übertragen werden. Die Krankheitserreger befinden sich in Körperflüssigkeiten wie Sperma, Vaginalflüssigkeit, Blut oder Speichel. Sie können durch kleine Verletzungen übertragen werden. Auch durch die Schleimhäute im Mund, am Penis, in der Vagina und im Darm können sie in den Körper gelangen. Manche Erreger werden auch beim Küssen oder beim Petting übertragen.

Schwangerschaft

13 Durch die Plazenta wird das Kind im Bauch der Mutter versorgt. In der Plazenta liegen die Blutgefäße von Mutter und Kind dicht nebeneinander. So gelangen Sauerstoff, Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe aus dem Blut der Mutter in das Blut des Kindes. Auch Hormone und Abwehrstoffe erreichen so das Kind. Umgekehrt werden Abfallstoffe und Kohlenstoffdioxid aus dem Blut des Kindes über das Blut der Mutter abtransportiert.

 

14 ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf, Bewegung an der frischen Luft, Vermeidung von Stress

 

15 Durch die Plazenta werden Nährstoffe und Ergänzungsstoffe, aber auch Schadstoffe von der Mutter an das Kind abgegeben. Wenn sich die Mutter in der Schwangerschaft ausgewogen ernährt, dann erhält das Kind über die Plazenta alle Stoffe, die es für eine gesunde Entwicklung braucht. Wenn die Mutter in der Schwangerschaft Alkohol trinkt oder raucht, dann werden die Schadstoffe auch an das Kind abgegeben. Besonders in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft können sie beim Kind schwere Schäden hervorrufen, weil in dieser Zeit die Organe angelegt werden. Besonders für das Gehirn und das Nervensystem ist Alkohol schädlich. Er kann beim Kind zu schweren körperlichen und geistigen Schäden führen. Nikotin bewirkt unter anderem eine Verengung der Blutgefäße, wodurch das Kind nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Der Verzicht auf Alkohol und Nikotin während der Schwangerschaft trägt also zur Gesunderhaltung von Mutter und Kind bei.