Städte sind Ökosysteme – Lösungen

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Städte sind Ökosysteme – Lösungen

Lösungen zu den Teste-dich-Aufgaben

1 Eine Stadt ist ein Ökosystem

1a

A: Ökosystem
B: Lebensraum
C: abiotische Umweltfaktoren
D: Lebensgemeinschaft
E: biotische Umweltfaktoren

 

1b

biotische Umweltfaktoren: Nahrung, Fressfeinde
abiotische Umweltfaktoren: Wasser, Licht, Temperatur, Boden

 

1c Beispiel:  Die meisten Tiere sind aktiv, wenn es hell ist. Igel dagegen schlafen, wenn es hell ist, und wachen auf, wenn es dunkel wird.

 

2 Die Bereiche einer Stadt

2a

Bereiche mit geschlossener Bebauung
Bereich mit aufgelockerter Bebauung
Bereiche mit offener Bebauung

 

2b Die Sonne erwärmt Häuser und versiegelte Flächen stärker als Grünflächen. In Städten gibt es mehr Häuser und versiegelte Flächen als außerhalb. Deshalb ist es im Sommer in der Stadt wärmer als außerhalb.

 

2c In der Stadtmitte gibt es mehr Häuser und versiegelte Flächen und weniger Grünflächen als am Stadtrand.
Weil die Sonne Häuser und versiegelte Flächen stärker erwärmt als Grünflächen, ist es in der Stadtmitte wärmer als am Stadtrand.

 

2d In Städten weht weniger Wind als außerhalb, daher sammeln sich Staub und Abgase in der Luft. Weil die Luft dann trüb aussieht, spricht man von einer Dunstglocke.

 

2e Kulturfolger

 

2f Fuchs, Waschbär, Marder

 

2g Die Blätter der Stadtbäume nehmen das Sonnenlicht auf und verdunsten Wasser. Deshalb ist es unter Straßenbäumen schattig und kühl. Die Blätter geben auch Sauerstoff ab und nehmen Kohlenstoffdioxid, Staub und Abgase aus der Luft auf. Bäume verringern zudem die Übertragung von Lärm. Stadtbäume sind auch Lebensraum für viele verschiedene Tiere.

3 Die ökologische Nische

3a Turmfalken nutzen Kirchtürme und Schornsteine für den Bau ihrer Nester. Sie nutzen die hohen Gebäude auch, um Beutetiere wie Mäuse zu erspähen und sie von dort aus zu jagen. Turmfalken sind damit an die Lebensbedingungen im Ökosystem Stadt angepasst.

 

3b Eine ökologische Nische ist eine Beschreibung der Beziehungen einer Art zu ihrer Umwelt und zu anderen Arten. Sie beschreibt also, wie eine Art die Umweltfaktoren in ihrem Lebensraum nutzt.

 

3c Jede Art nutzt eine andere ökologische Nische. In einer Stadt nutzen viele Vogelarten Gebäude als Lebensräume. Turmfalken nutzen Türme und Schornsteine für den Bau ihrer Nester. Schleiereulen bauen ihre Nester auf Dachböden. Schleiereulen jagen nachts Mäuse, Turmfalken jagen tagsüber Mäuse. Durch die Nutzung verschiedener Nischen wird Konkurrenz vermieden und es die beiden Arten können in einem begrenzten Raum zusammenleben.

 

3d Die Artenvielfalt beschreibt die Anzahl unterschiedlicher Arten in einem Lebensraum

 

3e Lebewesen unterscheiden sich durch ihren Körperbau, ihre Nahrung, ihr Verhalten und ihren Lebensraum. Durch diese Nutzung unterschiedlicher ökologischer Nischen vermeiden sie Konkurrenz zwischen ihren Arten. Weil auf diese Weise verschiedene Arten in einem begrenzten Raum zusammenleben können, entsteht in einem Ökosystem eine große Artenvielfalt. Diese Artenvielfalt hat sich über Millionen von Jahren entwickelt und ist das Ergebnis der Angepasstheit der Lebewesen an verschiedene Lebensbedingungen

4 Die Nahrungsbeziehungen

4a  Löwenzahn –> Käfer –>  Igel

 

4b Die Pfeile zeigen, wer von wem gefressen wird. Die Pfeilspitze zeigt dabei auf das Lebewesen, das frisst.

 

4c Räuber-Beute-Beziehung

 

4d Lebewesen ernähren sich nicht nur von einer Nahrungsquelle, sondern von vielen. Igel fressen zum Beispiel Regenwürmer, Insekten und Schnecken. Regenwürmer werden auch von Amseln, Füchsen und Wildschweinen gefressen. Wenn man alle Nahrungs-ketten aufschreibt, die es in einem Ökosystem gibt, dann überkreuzen sich die Pfeile und es entsteht ein verzweigtes Netz, ein Nahrungsnetz.

 

5 Stoffe und Energie

5a

Produzenten stellen Stoffe her. Beispiele: Gräser, Kräuter, Sträucher, Bäume
Konsumenten nehmen Lebewesen als Nahrung auf. Beispiele: Regenwurm, Igel, Rotfuchs
Destruenten zersetzen Lebewesen. Beispiele: Käfer, Würmer, Pilze

 

5b Würmer ernähren sich von toten Pflanzen und Tieren und zersetzen sie dabei. Beim Zersetzen nehmen die Destruenten das Wasser, die Nährstoffe und die Mineralstoffe auf, die in den toten Pflanzen und Tieren enthalten sind. Bei der Zellatmung werden Kohlenstoffdioxid und Wasser frei. Die Destruenten geben sie zusammen mit Mineralstoffen nach außen ab. Diese Stoffe stehen dann wieder den Produzenten zur Verfügung.

 

5c Lebewesen nutzen den größten Teil der Nährstoffe, die sie mit der Nahrung aufnehmen, um durch Zellatmung Energie für ihre Lebensvorgänge zu gewinnen. Diese Energie wird schließlich in Wärme umgewandelt und nach außen abgegeben. Nur einen kleinen Teil der Nährstoffe nutzen die Lebewesen zum Auf-bau von Biomasse. In einer Nahrungspyramide sind daher von Stufe zu Stufe immer weniger Nährstoffe und damit auch immer weniger Energie vorhanden.

 

5d

Quelle: Redaktion

 

5e In Städten gibt es nur wenige Produzenten, aber viele Konsumenten. Die Zahl der Endkonsumenten ist in Städten am größten, denn auch Menschen sind Endkonsumenten. Menschen bringen Nahrung von außerhalb in die Stadt. Einige Tiere wie Ratten und Füchse ernähren sich in der Stadt von den Abfällen der Menschen. Andere Tiere wie Tauben und Eichhörnchen werden absichtlich von Menschen gefüttert. Dadurch beeinflussen Menschen die Nahrungsbeziehungen und die Stoffkreisläufe in der Stadt.