Lösungen zu den Teste-dich-Aufgaben
1 Eine Infektionskrankheit ist eine Krankheit, die durch Erreger hervorgerufen wird.
2 Infektionswege: über die Atemwege, durch Wunden, durch Körperflüssigkeiten, durch Bisse oder Stiche von Tieren
3 1. Infektion: Krankheitserreger gelangen in den Körper, 2. Inkubationszeit: Krankheitserreger vermehren sich im Körper. 3. Erkrankung: Symptome treten auf, der Körper bekämpft die Erreger, 4. Gesundung: der Körper erholt sich von der Krankheit
4 Hände waschen, Lebensmittel richtig lagern, bei der Verarbeitung von Lebensmitteln auf Sauberkeit achten, Abwehr des Körpers durch gesunde Ernährung und Bewegung an der frischen Luft stärken
5 Bakterien vermehren sich, indem sie sich teilen.
6 Viren sind für ihre Vermehrung auf Wirtszellen angewiesen. Viren heften sich an eine Wirtszelle und geben ihre Erbinformation in die Zelle ab. Die Erbinformation enthält den Bauplan des Virus und sorgt dafür, dass der Stoffwechsel der Wirtszelle umgestellt wird. Die Wirtszelle stellt dann in kurzer Zeit zahlreiche Virusbausteine her, die sich zu neuen Viren zusammensetzen. Dann platzt die Wirtszelle und stirbt ab. Dadurch werden die Viren freigesetzt und können weitere Wirtszellen befallen.
7 Viren haben keinen eigenen Stoffwechsel und sind für ihre Vermehrung auf Wirtszellen angewiesen sind. Weil Viren somit nicht alle Kennzeichen von Lebewesen zeigen, werden sie nicht zu den Lebewesen gezählt.
8 Die Schleimhäute an Körperöffnungen wie Mund und Nase produzieren eine feuchte Schutzschicht, die Abwehrstoffe enthält. Mit der Nahrung aufgenommene Erreger werden größtenteils von der Magensäure im Magen abgetötet. Der Säureschutzmantel der Haut verhindert die Ansiedlung und Vermehrung von Erregern.
9 Wenn Erreger in den Körper eindringen, dann wird eine Abwehrreaktion ausgelöst. Eine bestimmte Art von Leukozyten, die Fresszellen, erkennen die Erreger, nehmen sie in ihr Zellinneres auf und lösen sie auf. So werden die Erreger unschädlich gemacht. Die Fresszellen nehmen alle Arten von Erregern auf. Daher bezeichnet man diese Vorgänge auch als unspezifische Abwehr.
10 Riesenfresszellen nehmen zerstörte Körperzellen und Erreger auf und präsentieren Antigene der Erreger auf ihrer Außenseite; T-Helferzellen aktivieren Plasmazellen und T-Killerzellen, Plasmazellen bilden Antikörper, die an die Antigenen der Viren binden und diese verklumpen; T-Killerzellen erkennen und zerstören Körperzellen, die vom Erreger befallen sind; Gedächtniszellen speichern Informationen über die Eigenschaften des Erreger, sodass bei einer erneuten Infektion sofort sehr viele passende Antikörper und T- Killerzellen gebildet werden können
11 Gedächtniszellen
12 Schutzimpfung, Heilimpfung
13 Bei der aktiven Immunisierung werden dem Körper abgeschwächte Erreger verabreicht. Diese regen die körpereigene Abwehr und führen zur Bildung von Gedächtniszellen. Bei der passiven Immunisierung werden Antikörper verabreicht, die die Krankheitserreger direkt bekämpfen.
14 Gedächtniszellen speichern Informationen über die Eigenschaften des Erreger, sodass bei einer erneuten Infektion sofort sehr viele passende Antikörper und T- Killerzellen gebildet werden können. Meist bricht die Krankheit dann gar nicht aus. Dieser Schutz vor dieser Krankheit heißt Immunität.