Lösungen zu den Teste-dich-Aufgaben
1a Bei wechselwarmen Tieren ändert sich die Körpertemperatur, wenn sich die Temperatur in ihrer Umgebung ändert. Wenn die Umgebung kälter ist als der Körper, gibt der Körper Wärme ab. Wenn die Umgebung wärmer ist als der Körper, nimmt der Körper Wärme auf. Zu den wechselwarmen Tieren gehören Amphibien, Fische, Reptilien und wirbellose Tiere. Bei gleichwarmen Tieren wie Vögeln und Säugetieren bleibt die Körpertemperatur gleich, egal ob es in ihrer Umgebung wärmer oder kälter wird.
1b Teichmolch: wechselwarm, Schwalbe: gleichwarm, Siebenschläfer: gleichwarm, Dachs: gleichwarm
1c Siebenschläfer: Winterschlaf, Dachs: Winterruhe
1d Säugetiere bekommen im Winter oft ein dickeres Fell. Dieses Winterfell hat viele Wollhaare und ist sehr dicht. Dadurch wird weniger Wärme nach außen abgegeben. Außerdem fressen sich die Tiere im Herbst eine Fettschicht an. Sie verringert die Wärmeabgabe an die Umgebung.
2a Eisbären: dichtes Fell, schwarze Haut, dicke Fettschicht, kleine Ohren, kurzer Schwanz
Kaiserpinguine: kurze, dichte Deckfedern, Daunenfedern, dicke Fettschicht
2b Eisbärenweibchen bringen ihre Jungtiere in einer Höhle zur Welt, die sie in den Schnee graben. Sie verlassen die Höhle erst nach etwa vier Monaten.
Pinguinmännchen legen das Ei auf ihre Füße und umschließen es mit ihrer Bauchfalte, dadurch wird das Ei gewärmt. Auch die Jungtiere wärmen sich auf den Füßen der Eltern. Wenn die Elterntiere auf Nahrungssuche sind, stehen die Jungtiere in Gruppen eng zusammen. Dadurch sind sie vor Wind und Auskühlung geschützt.
2c In einer Wüste ist es sehr trocken. Die Temperatur am Tag ist viel höher als die Temperatur in der Nacht.
2d dichtes Fell, breite Füße, verhornte Stellen an Brustbein, Füßen und Beingelenken, kleine Ohren, lange Wimpern an den Augen, verschließbare Nasenlöcher
2e Dromedare können bis zu einer Woche ohne Wasser auskommen. Wenn Dromedare eine Wasserstelle finden, dann können sie innerhalb weniger Minuten bis zu 100 Liter trinken. Sie speichern das Wasser in ihrem Magen. Durch die Nasenschleimhaut nehmen Dromedare beim Ausatmen Wasser aus der Atemluft auf. Dadurch geben sie beim Ausatmen weniger Wasser an die Luft ab. Im Urin und im Kot ist sehr wenig Wasser enthalten. Dadurch scheiden Dromedare weniger Wasser aus.
3a Wenn es kälter wird, dann sinkt die Körpertemperatur von wechselwarmen Tieren. Wenn ihre Körpertemperatur zu niedrig wird, dann können sie sich nicht mehr bewegen. Dann schlägt ihr Herz langsamer und sie atmen weniger. Die Tiere bewegen sich nicht mehr und nehmen keine Nahrung auf.
3b In der Kältestarre können sich wechselwarme Tiere nicht bewegen und können keine Nahrung suchen. Gleichzeitig brauchen sie wenig Energie, weil sie sich nicht bewegen. Deshalb schlägt ihr langsamer und die Tiere atmen weniger. Auf diese Weise können sie den kalten Winter überleben.
3c Der Platz muss vor Frost geschützt sein, das bedeutet, dass die Temperatur dort auch im Winter über 0 °C bleibt. Beispiele sind hohle Baumstümpfe, Laubhaufen oder Dachböden. Fische verbringen den Winter am Boden von Gewässern, dort ist die Temperatur am höchsten.
3d Am Boden des Sees ist es mit 4 °C am wärmsten. Nach oben nimmt die Temperatur im See ab. Auf der Wasseroberfläche befindet sich eine Eisschicht mit einer Temperatur von 0 °C.
3e Winter
3f Fische und Amphibien halten sich im Winter am Boden des Sees auf, dort ist es am wärmsten.
3g Wenn die Temperatur einige Tage weit unter den Gefrierpunkt sinkt, dann wird die Eisschicht an der Oberfläche des Sees dicker. Den Fischen und Amphibien am Boden des Sees passiert gar nichts, weil die Temperatur dort den ganzen Winter über 4 °C beträgt.
4a Vögel überwintern als Standvögel, Strichvögel oder Zugvögel. Standvögel wie Haussperling und Kohlmeise bleiben das ganze Jahr über im selben Gebiet, auch im Winter. Strichvögel wie Eisvögel wechseln im Winter in ein nahes Gebiet, in dem sie mehr Nahrung finden. Zugvögel wie Störche und Kraniche ziehen im Herbst in weit entfernte Gebiete im Süden und kehren im Frühling in ihr Brutgebiet zurück.
4b Vögel, die sich hauptsächlich von Schnecken, Würmern und Insekten ernähren, fliegen im Winter in den Süden, weil sie bei uns nicht mehr genug Nahrung finden.
4c Zugvögel orientieren sich tagsüber am Stand der Sonne und nachts an den Sternen. Sie können außerdem das Magnetfeld der Erde wahrnehmen und sich daran orientieren. Zugvögel nutzen zudem Gebirge, Städte, Seen als Landmarken zur Orientierung.
4d schlechtes Wetter, wenig Nahrung, Jagd, zerstörte Rastplätze