Die Angepasstheiten von Wirbeltieren – Teste-dich-Lösungen

Diese Seite ist nicht für das Hochformat optimiert, bitte Querformat nutzen.

Die Angepasstheiten von Wirbeltieren – Teste-dich-Lösungen

Lösungen zu den Teste-dich-Aufgaben

1 Die Wirbeltiere

1a Innenskelett mit Wirbelsäule

 

1b Die Wirbelsäule ist die zentrale Stütze des Skeletts.

 

1c

 

1d Bachforellen – im Wasser, Laubfrösche – an Land und im Wasser, Zauneidechse – an Land, Hühner – an Land, Eichhörnchen – an Land

2 Die Fische

2a A – Rückenflosse, B – Schwanzflosse, C – Afterflosse, D – Bauchflosse, E – Brustflosse

Die Schwanzflosse schlägt seitlich hin und her, dabei drückt sie das Wasser nach hinten und der Fisch gleitet vorwärts. Mit den Brustflossen und den Bauchflossen können Fische bremsen und die Richtung ändern. Mit der Rückenflosse und der Afterflosse halten Fische den Körper im Wasser aufrecht.

 

2b Fische können mit der Schwimmblase ihr Gewicht an das Gewicht des Wassers um sie herum anpassen. Wenn Fische nach unten schwimmen, dann geben sie mehr Luft in die Schwimmblase. Wenn Fische nach oben schwimmen, geben sie Luft aus der Schwimmblase ab. So können sie ihr Gewicht an das Gewicht des Wassers um sie herum anpassen in verschiedenen Wassertiefen schweben.

 

2c In den Eiern entwickeln sich die befruchteten Eizellen zu Embryos. Sie ernähren sich vom Dotter im Ei und entwickeln sich innerhalb von zwei Monaten zu Larven. Die Fischlarven schlüpfen aus den Eiern und leben am Bachboden zwischen den Steinen. Am Bauch haben sie einen Dottersack, von dem sie sich ernähren, während sie wachsen und sich zu Jungfischen entwickeln. Die Jungfische fressen Insekten, Schnecken und kleinere Fische. Nach drei Jahren sind Bachforellen ausgewachsen und können sich fortpflanzen.

 

2d Der Fisch ernährt sich vom Dotter im Dottersack, während er sich entwickelt und wächst. Dadurch wird der Dotter im Dottersack weniger und der Dottersack wird immer kleiner.

 

2e Das Männchen baut ein Nest aus Pflanzen-teilen. Mehrere Weibchen legen Eier in das Nest. Das Männchen gibt seine Spermienzellen dazu. Wenn die Larven geschlüpft sind, dann bewacht das Männchen sie und beschützt sie vor Fressfeinden. Das Männchen betreibt also Brutpflege.

 

3 Die Amphibien und die Reptilien

3a Merkmale von Amphibien: Innenskelett mit Wirbelsäule, leben im Wasser und an Land, atmen durch die Haut und mit Lungen, Merkmale von Reptilien: Innenskelett mit Wirbelsäule, atmen mit Lungen, Haut ist mit Hornschuppen bedeckt

 

3b Amphibien nehmen ihre Umwelt vor allem mit den Augen, den Ohren und ihrem Tastsinn wahr. Wenn sie das Summen einer Fliege hören, dann schleudern sie ihre lange, klebrige Zunge in ihre Richtung. Die Zunge bleibt an der Fliege kleben und wird zusammen mit ihr zurück ins Maul gezogen.

 

3c Eine Ringelnatter kann ihr Maul sehr weit öffnen. Ihr Unterkiefer besteht aus zwei Hälften, die sich beim Schlingen auseinander bewegen. Außerdem sind der Oberkiefer und der Unterkiefer an der Seite mit einem Knochen verbunden. Dieser Knochen kann aufgerichtet werden. Dadurch kann die Ringelnatter das Maul so weit öffnen, dass ein großes Beutetier hineinpasst.

 

3d

 

3e Amphibien haben Giftdrüsen in ihrer Haut. Sie geben Gift in die Schleimschicht auf der Haut ab. Der giftige Schleim schützt die Amphibien davor, von Schlangen oder Vögeln gefressen zu werden.

 

3f Die Haut der Frösche besitzt Schleimdrüsen. Sie geben Schleim an die Haut ab, dadurch bleibt die Haut feucht. In trockener Luft verdunstet das Wasser aus der Schleimschicht. Dadurch trocknet die Haut aus und dann auch der Körper: Die Amphibien sterben. 

 

3g Frösche atmen mit Lungen und durch die Haut. Wenn ein Frosch unter Wasser ist, dann nimmt er durch seine dünne Haut Sauerstoff aus dem Wasser auf. So atmet ein Frosch unter Wasser und erstickt nicht.

 

3h Kaulquappen

 

3i

 

4 Die Vögel

4a Flügel, Federn, Luftsäcke

 

4b Singvögel, Beispiel: Amsel; Wasservögel, Beispiel: Stockente; Schreitvögel, Beispiel: Weißstorch; Greifvögel, Beispiel: Habicht

 

4c Vögel haben Flügel und Federn, damit können die meisten Vögel fliegen. Die Knochen der Vögel sind innen hohl und haben dünne Wände. Auch die Federn sind innen hohl und dadurch leicht. Vögel haben keine Zähne. Im Körper befinden sich Luftsäcke. Dadurch sind Vögel leichter als andere Tiere mit der gleichen Körpergröße. Diese Leichtbauweise erleichtert den Vögeln das Fliegen.

 

4d Der Embryo atmet Luft aus einem Hohlraum im Ei, der Luftkammer. Er ernährt sich vom Dotter und vom Eiklar. Auch durch die Kalkschale gelangt Luft in das Ei.

 

4e Nesthocker sind Tiere, die nach der Geburt oder dem Schlüpfen im Nest sitzen bleiben und von der Mutter oder beiden Eltern versorgt werden. Nestflüchter sind Tiere, die sofort nach der Geburt oder dem Schlüpfen laufen können und das Nest verlassen. Sie folgen ihrer Mutter.

5 Die Säugetiere

5a A – Schädel, B – Wirbelsäule, C – Vorderbein, D – Hinterbein, E – Krallen

 

5b Säugetiere gehören zu den Wirbeltieren, denn sie haben ein Innenskelett mit einer Wirbelsäule. Alle Säugetiere atmen mit Lungen. Die Haut der Säugetiere besitzt ein Fell aus Haaren. Die Jungtiere der Säugetiere entwickeln sich im Körper der Mutter.

 

5c Das Wort „Säugetier“ besteht aus den Worten „säugen“ und „Tier“. „Säugen“ bedeutet, dass die Mutter ihre Nachkommen mit Milch aus Milchdrüsen ernährt. Die Jungtiere saugen daran. Ein Tier ist ein Lebewesen, das nicht zu den Pflanzen gehört.

 

5d Man nennt die Säugetiere so, weil diese Tiere ihre Nachkommen mit Milch säugen.

 

5e Das Fell schützt Säugetiere vor Wärmeverlust.

 

6 Angepasstheiten bei Wirbeltieren

6a Die Tiere in einem Lebensraum kommen mit den Lebensbedingungen dort gut zurecht. Die Körpermerkmale und Verhaltensweisen, die ihnen das ermöglichen, nennt man Angepasstheiten.

 

6b Mit ihren Flossen können Fische vorwärts schwimmen, bremsen, die Richtung ändern und ihren Körper im Wasser aufrecht halten. Mit ihrer Schwimmblase können Fische ihr Gewicht an das Gewicht des Wassers um sie herum anpassen und dadurch in verschiedenen Wassertiefen schweben, ohne die Flossen zu bewegen. Flossen und Schwimmblase ermöglichen den Fischen also die Fortbewegung in ihrem Lebensraum, dem Wasser. Weil Fische dadurch in ihrem Lebensraum gut zurechtkommen, sagt man: sie sind daran angepasst. Die Flossen und die Schwimmblase werden daher als Angepasstheiten bezeichnet.

 

6c Wasser, Land

 

6d Durch ihre feuchte Haut können Amphibien unter Wasser atmen, an Land atmen sie zusätzlich mit ihren einfach gebauten Lungen. Das zeigt, dass die Hautatmung allein an Land nicht ausreicht. Unter Wasser ist die Lungenatmung nicht möglich, die Tiere müssten zum Luftholen immer wieder auftauchen. Mit ihrer Fähigkeit, durch die Haut und mit Lungen zu atmen, kommen Amphibien in beiden Lebensräumen gut zurecht. Man sagt: Sie sind daran angepasst. Die Hautatmung und die Lungenatmung werden daher als Angepasstheiten bezeichnet.

 

6e In den Eiern entwickeln sich die befruchteten Eizellen zu Embryonen, diese entwickeln sich zu Larven. Diese Kaulquappen schlüpfen aus den Eiern. Sie sehen anders aus als erwachsene Frösche: Kaulquappen haben einen langen Schwanz und Kiemen. Nach drei Wochen wachsen bei den Kaulquappen zuerst Hinterbeine, dann Vorderbeine. Im Körper bilden sich Lungen, mit denen die Tiere an der Luft atmen können. Kiemen und Schwanz werden kleiner und verschwinden. Wenn die Lungen vollständig entwickelt sind, dann verlassen die kleinen Frösche das Wasser.

 

6f Frösche pflanzen sich durch äußere Befruchtung fort: die Eier werden im Wasser ablegt und dort befruchtet. Aus diesen Eiern entwickeln sich Kaulquappen, die durch ihre Kiemen an das Leben im Wasser angepasst sind. An Land können Tiere mit Kiemen nicht atmen, und die Hautatmung reicht allein nicht aus. Während der Metamorphose bilden sich Lungen und die Kiemen werden kleiner und verschwinden. Die kleinen Frösche können nun an Land atmen. Weil Frösche dadurch während ihrer Entwicklung zuerst im Wasser und dann an Land gut zurechtkommen, sagt man: sie sind daran angepasst. Die Metamorphose wird daher als Angepasstheit bezeichnet.

 

6g Atmung mit Lungen, Haut mit Hornschuppen

 

6h Die Schwungfedern formen an den ausgebreiteten Flügeln eine Tragfläche, die den Vogel im Flug trägt. Mit den Steuerfedern am Schwanz können die Vögel im Flug steuern. Federn sind inne hohl und dadurch leicht gebaut. Auch die Knochen der Vögel sind innen hohl und haben dünne Wände. Dadurch sind sie leichter als die Knochen anderer Wirbeltiere. Der Körper der Vögel ist also sehr leicht gebaut. Weil Vögel dadurch beim Fliegen in der Luft gut zurechtkommen, sagt man: sie sind daran angepasst. Die Federn und die leichten Knochen werden daher als Angepasstheiten bezeichnet.

 

6i Maulwürfe haben an den Vorderbeinen kräftige Hände mit Krallen. Die Handflächen sind durch Sichelbeine vergrößert, zwischen den Fingern befinden sich Häute. Mit diesen schaufelförmigen Grabhänden können Maulwürfe Tunnel und Kammern in die Erde graben. In diesen Bauten unter der Erde leben die Maulwürfe. Dort sind sie vor Greifvögeln, Mardern und Katzen geschützt. Durch den Bau ihrer Hände sind Maulwürfe an das Leben im Boden angepasst.

Die vorderen Gliedmaßen der Fledermaus sind zu Flügeln umgewandelt. Zwischen den Mittelhandknochen und Fingerknochen und zwischen Armskelett, Beinskelett und Schwanzskelett sind Häute gespannt. Mithilfe dieser Flughäute können Fledermäuse fliegen. Durch den Bau Vordergliedmaßen sind Fledermäuse an das Leben in der Luft angepasst.