Lösungen zu den Teste-dich-Aufgaben
1a Auf der Wiese von Bauer Huber steht eine Ziegenmutter mit einem Jungtier. Das Jungtier wurde vor ein paar Tagen geboren. Nun folgt es der Mutter überallhin. Die jungen Ziege saugt in den ersten Wochen Milch bei der Mutter. Später wird sie Pflanzen fressen. Ziegen sind Pflanzenfresser. Die Haut der Ziegen ist mit Fell bedeckt. Ziegen atmen mit Lungen. Ziegen werden auch als Nutztiere gehalten. Ziegen liefern uns Milch, Fleisch und Wolle.
1b Säugetiere haben meist ein Fell und atmen mit Lungen. Jungtiere werden geboren und mit Muttermilch gesäugt.
2a Nutztiere sind Tiere, die bei Menschen leben und ihnen Fleisch, Eier, Milch, Honig oder Wolle liefern. Beispiele für Nutztiere sind Schweine, Hühner und Kühe. Heimtiere sind Tiere, die bei Menschen leben und oft wie Familienmitglieder sind. Die Menschen verbringen viel Zeit mit ihnen und bauen eine enge Beziehung zu ihnen auf. Beispiele für Heimtiere sind Hunde, Katzen und Meerschweinchen.
2b A: Allesfressergebiss, B: Pflanzenfressergebiss, C: Fleischfressergebiss
2c Allesfressergebiss: z.B. Wildschwein, Pflanzenfressergebiss: z.B. Rind, Fleischfressergebiss: z.B. Katze
2d Wiederkäuer sind Tiere, die ihre Nahrung zweimal kauen. Rinder schlucken Gras zuerst fast ungekaut. Das Gras gelangt in den ersten Magen (Pansen) und wird dort mehrere Stunden lang eingeweicht. Dann gelangt das Gras in den zweiten Magen (Netzmagen), dort wird es in mehrere Portionen aufgeteilt. Diese Portionen gelangen durch die Speiseröhre zurück ins Maul. Dort wird das Gras mit viel Speichel gemischt. Dann kaut das Rind das Gras ein zweites Mal.
2e Hausschweine sind Allesfresser. Mehrere Bachen und ihre Jungtiere leben in einer Gruppe zusammen, der Rotte. Hausschweine durchwühlen den Boden auf der Suche nach Nahrung. Hausschweine wälzen sich im feuchten Schlamm. Wenn der Schlamm auf der Haut trocknet, dann bildet sich eine Kruste, die die Tiere vor Insektenstichen schützt.
3a Wenn die Beutetiere flüchten, dann verfolgen mehrere Wölfe gemeinsam ein Beutetier, bis sie es fangen können. Diese Form des Jagens bezeichnet man als Hetzjagd. Raubtiere, die ihre Beutetiere hetzen, werden Hetzjäger genannt.
3b Katzen können sich leise an ihre Beutetiere anschleichen und diese überraschen. Katzen werden deshalb Schleichjäger genannt.
3c A: Katzenaugen bei Tag, B: Katzenaugen in der Dämmerung
3d Bei Katzen sind die Pupillen ihrer Augen am Tag klein und schlitzförmig. In der Dämmerung weiten sie sich zu kreisrunden Öffnungen. Weil dann viel Licht ins Auge gelangt, können sie auch bei Dunkelheit gut sehen.
3e Fledermäuse orientieren sich nicht mit dem Sehsinn, sondern mit dem Gehörsinn. Während des Fluges geben sie hohe Töne ab. Wenn diese Ultraschalllaute auf eine Wand oder ein Beutetier treffen, dann kommt der Schall wieder zurück. Die Fledermaus kann dieses Echo mit ihren großen Ohren aufnehmen. Je weiter ein Beutetier entfernt ist, desto länger dauert es, bis die Fledermaus das Echo wahrnehmen kann. So kann sie bestimmen, wo das Beutetier ist, wie weit es entfernt oder wo eine Wand ist. Die Fledermaus kann durch dieses Echo auch im Dunkeln Beute finden oder Hindernissen ausweichen.
4a Wilde Meerschweinchen leben in Gruppen, deshalb darf man sie auch als Haustiere nicht einzeln halten. Meerschweinchen bewegen sich viel, deshalb muss ihr Käfig mindestens zwei Quadratmeter groß sein. Ein größeres Gehege bietet noch mehr Auslauf und Platz für Beschäftigung. Meerschweinchen brauchen ein Schlafhäuschen, einen Wassernapf, einen Futternapf sowie Heu und Möglichkeiten zum Verstecken und Klettern. An Wurzeln oder Ästen können sie nagen.
4b Eltern vererben Merkmale an ihre Nachkommen. Dieses Wissen nutzt man bei der Züchtung: Man wählt für die Fortpflanzung die Tiere aus, die die gewünschten
Merkmale haben.
4c Anbindehaltung, Haltung im Boxenlaufstall, ökologische Tierhaltung
4d Kühe geben nur Milch, wenn sie ein Kalb geboren haben. Die Muttermilch der Kuh dient eigentlich dazu, das Kalb zu ernähren. Doch das Kalb wird mit Ersatzmilch gefüttert und die Landwirte melken die Kuh, um die Milch als Nahrungsmittel zu verkaufen. Nach der Geburt eines Kalbs nur für etwa zehn Monate Milch. Dann muss die Kuh erneut schwanger werden und ein Kalb gebären, damit weiter Kuhmilch als Nahrungsmittel von ihr gemolken werden kann.
4e Wilde Rinder leben in Herden von 20 bis 30 Kühen mit ihren Kälbern. Bullen bilden ab einem Alter von zwei Jahren eigene Gruppen. Ältere Bullen leben allein. Innerhalb einer Rinderherde gibt es eine Rangordnung: Es gibt Tiere, die die Herde anführen, und solche, die sich unterordnen. Manchmal kämpfen die Tiere um ihren Rang in der Herde. Dazu setzen sie Körpersprache, Laute oder ihre Hörner ein. Rinder nehmen ständig Kontakt mit anderen Tieren in der Herde auf. Sie lecken sich oft gegenseitig ab. Dadurch festigen
sie die Rangordnung. Wenn Gefahr droht, dann laufen die Rinder weg: Rinder sind Fluchttiere.
4f Ziel ist es, Schweine zu züchten, die viel Fleisch haben, die viele Nachkommen bekommen und die schnell wachsen.