Barbara McClintock wurde am 16. Juni 1902 in Hartford, Connecticut, USA, geboren und verstarb am 2. September 1992 in Huntington, New York, USA. Sie war eine amerikanische Genetikerin und
erhielt 1983 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Entdeckung der springenden Gene und ihrer en Arbeit zur Genetik von Mais.
McClintocks wegweisende Forschung revolutionierte das Verständnis der Genetik und legte den Grundstein für das moderne Verständnis der Genregulation und der genomischen Instabilität. Ihre Entdeckungen von transponierbaren genetischen Elementen, die sie „springende Gene“ nannte, zeigten, dass Gene ihre Positionen im Genom ändern können, was zu einer erheblichen Erweiterung des Verständnisses der genetischen Variation und der Evolution führte.
Die Bedeutung ihrer Arbeit für die heutige Zeit ist enorm. McClintocks Entdeckungen haben wesentlich zum Verständnis der Genetik und der Mechanismen der Genregulation beigetragen und haben wichtige Anwendungen in der Landwirtschaft, der Biotechnologie und der Medizin. Sie haben auch wichtige Impulse für die Erforschung von genetischen Krankheiten, Krebs und anderen genetischen Störungen gegeben. Insgesamt hat Barbara McClintock mit ihrer Arbeit grundlegende Beiträge zur Genetik geleistet, und ihr Erbe lebt in den Fortschritten der modernen biowissenschaftlichen Forschung weiter.